Visionssuche

Visionssuche (Vision Quest) ist als  ein uraltes Übergangs- oder Initiationsritual weltweit in allen Kulturen bekannt.

  "Vision" verstehen wir als eine Botschaft, die wir letztlich aus unserem eigenen Inneren empfangen.


Unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden, unser Lebensfluß, unsere Lebensgestaltung, unser Empfinden für Lebenssinn können im Wesentlichen daraus gespeist werden, ebenso persönlich wie beruflich.

Nach intensiver Vorbereitung in der Gruppe und einzeln, geht es darum, in den  3  oder 4 Tage u. Nächte allein, ohne Nahrung und nur mit dem Wesentlichen ausgerüstet in die Natur zu gehen, sich den brennenden Fragen im eigenen Herzen zu stellen, sich bereit zu  machen im Leben neue Schritte zu gehen.

Begleitet in diesen Tagen und Nächten bist du durch die von Pflanzen - und Tierwelt, ja der ganzen Natur.


Das Erfahrene wird nach der Rückkehr im Kreis des Council geteilt und von uns BegleiterInnen gespiegelt. Das Ritual kann einen Übergang markieren, Steinkreisbewusst gestalten und bestätigen.

Die Medizinwanderung und die Solo Nacht sind  Kurzformen oder auch Vorbereitung für die Visionssuche. 

 Bei diesen Naturritualen gehen wir  raus in die Natur mit Fragen wie: Was will ich hinter mir lassen, wovon will ich mich lösen? was ist meine tiefste Motivation im Leben? welche Öffnung/ Erneuerung wünsche ich mir? was soll sich in meinem Leben klarer manifestieren? was möchte ich feiern oder bestätigen und bekräftigen? Es kann darum gehen unseren Standort neu zu bestimmen, unserer Zukunftsvision näher zu kommen oder  Entscheidungen vorzubereiten.

 Stimmen von TeilnehmerInnen:

 . ..es war Stillstand in meinem Leben eingekehrt in Bezug auf meine Spiritualität ,sowie meine Partnerschaft. Die tiefen Eindrücke während der Visionssuche haben meinen Blickwinkel erweitert. Ich sehe die Welt heute mit neuen Augen. Mein Leben und die Beziehung zu meiner Frau ist wieder lebendig und farbenfroh geworden.   E. L.

 "Ich habe Altes und Belastendes mit Hilfe von Ritualen hinter mir gelassen. Das hat mir einen großen Freiraum eröffnet. In der Geborgenheit der Natur und der Achtsamkeit der Gruppe konnte ich mir selbst begegnen."   H. P.

 "Die Visionssuche war bzw. ist für mich eine Möglichkeit, mich ganz auf die Natur und damit auf mich selbst einzulassen; ich trete ein in einen Raum, wo ich in Kontakt mit meinen inneren Schätzen komme, eine Ahnung davon erhalte, wer ich wirklich bin. Diese Vision - für mich sind es Samenkörner- nehme ich nach meiner "Auszeit" mit nach Hause, in meinen Alltag - und ich kann spüren, daß sich diese so nach und nach in mir entfalten und mich ganz leise verändern." S. E.

 " mein ganzes bisheriges Leben war ich eine 'Suchende' - heimatlos, rastlos umherirrend, ohne 'Vision', ohne Hoffnung und Ziel, eingesperrt in meinem Käfig der nicht gelebten Träume und Sehnsüchte. Auf der Visionssuche habe ich 'Reichtum, Freiheit und mein "Zuhause" gefunden. Ich wohne heute in meinem Herzen, erfreue mich am Reichtum, der Fülle des Lebens und bin frei in meinen Gedanken und meinem Tun. Und immer wieder höre ich die Botschaft der tausendjährigen Kastanie an mich und weiß, dass es gut so ist: 'Ich bin Viele und doch Eine. Tod und Leben vereine ich in mir; aus mir entstehe ich immer wieder neu'."

Es ist so gut, zum eigenen Platz, zur eigenen Gabe zu finden und Bilder davon zu empfangen, wo es hin gehen soll, immer greifbarer und klarer. Ich habe gelernt, mir selbst zu helfen. Ich bin nicht mehr ausgeliefert, der eigenen Dunkelheit, der Dunkelheit von außen, ich kann mir helfen. Meine Visionssuche war ein Anstoß, ein Entschluss, ein lauter Ruf. Und jetzt ordnen sich langsam Teile, kommen verschiedene Echos zurück und das geht bestimmt noch lange so weiter. L.M.

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Die Visionssuche ist  uns von nordamerikanischen Ureinwohnern überliefert  und wurde vor über 30 Jahren von Steven Foster und Meredith Little (USA) bewusst für  Menschen von heute, neu erschlossen.

Jedes Übergangsritual, folgt dem Schema,  Ablösung aus dem Alltäglichen, Schwellenzeit und Wiedereingliederung. Im Heldenmythos, in Märchen, alten Liedern und Sagen werden die tiefen Wurzeln von Übergangsriten in der menschlichen Gemeinschaft und für die Seele beschrieben. Zeitliche und kulturelle Grenzen lösen sich darin auf. Das Ritual besteht aus einer intensiven Vor- und Nachbereitungszeit und einer „Schwellenzeit", in der es darum geht,  Tag und Nacht  alleine, fastend, draußen in der Natur zu sein. Die äußere Natur wird zum  Spiegel der inneren Seelenlandschaft. Sie bietet Rückzug, Stille, Tiefe, Herauforderung, Erneuerung, Erkenntnis, Heilung.

Howartshaeusleberg Es kostet  Mut, diese Schwelle zu überschreiten und auf diese Weise alleine in die Natur  zu gehen, doch ebenso wie Held oder Heldin im Märchen, kehren wir reicher und beschenkt zurück.

Visionssuche/Vision Quest bietet als Übergangsritual eine Möglichkeit für Menschen, die sich an einem Wendepunkt in ihrem Leben befinden, neuen Sinn, neue Perspektiven für ihr Leben erspüren wollen, Menschen, die sich Selbst und ihrer Bestimmung ein Stück näher kommen wollen, Menschen, die ihre persönlichen Qualitäten neu entdecken, erweitern und ins Leben bringen wollen, Menschen die eine neue Haltung zu sich Selbst und zum Leben einnehmen und festigen wollen, Menschen die sich die Zeit nehmen wollen, ihrer eigenen Seele zu lauschen, das  zutiefst Eigene hervorzubringen und zu nähren.

 Als Initiationsritual kann damit der Übergang von der Jugend ins reife Erwachsenenalter markiert werden. Als Übergangsritual von einer Lebensphase in die Nächste, bietet es Menschen  in jedem Alter die Möglichkeit diese Veränderung bewusst, kraftvoll und tragend zu gestalten und zu bestätigen.

Übergänge können sich aus dem biologischen Lebensalter ergeben, ebenso aber auch aus den sozialen Lebensabschnitten, wie , Eintritt in oder Austritt aus dem Berufsleben, Beginn oder Ende einer Partnerschaft, berufliche oder persönliche Neuorientierung, oder auch durch  Krisen wie Krankheit oder der Tod eines nahen Menschen.


In diesem tief wirksamen Ritual kann Altes losgelassen werden und  sterben, das Neue, von dem wir womöglich  nur ahnen, dass es bereits in uns angelegt ist, zum  Leben erweckt werden.

Somit ist das Visionssuche Ritual ein Sterberitual  und gleichermaßen  ein Geburtsritual. In der Vorbereitungszeit klärst Du mit unserer Unterstützung Deine Absicht, wofür Du mehrere Tage alleine und fastend hinausgehen willst. Wir begleiten Dich in diesem Prozess mit Naturaufgaben, arbeiten mit dem Medizinrad, in Einzelgesprächen und in der Gruppe und entwickeln mit Dir  ein ganz persönliches Ritual.

Wir geben  eine Einführung zur Sicherheit und in praktische Fertigkeiten für die Zeit alleine in der Natur.

Die Schwellenzeit, drei Tage und drei Nächte, dies ist die Zeit,  in der Du alleine in der Natur sein wirst. Sie ist geprägt von  den drei Tabus: keine Nahrung, keine Begleitung und keine Behausung.

MedizinradNorden

In der Einsamkeit da draußen kannst Du Dich  selbst  ganz pur erleben und Deiner tiefsten inneren Wahrheit begegnen. Du kannst Antworten auf die in Deinem Herzen brennenden Fragen finden.

Du machst Dich bereit im Leben neue Schritte zu wagen. Es wird im Alleine sein da draußen möglich, eine neue Haltung/ Einstellung zu Dir selbst und zum Leben zu finden. 

In dieser Zeit sind wir als LeiterInnen und BegleiterInnen im Basislager präsent und rund um die Uhr erreichbar.

In der Nachbereitungszeit werden   Deine Erlebnisse aus der Schwellenzeit in der Gemeinschaft der Gruppe geteilen. Hier ist Raum für Freude und Tränen, Ängste und Errungenschaften. Deine Geschichte wird aufrichtig anerkannt, von allen bezeugt und gewürdigt. Beim Spiegeln der Geschichte durch uns Leiter/BegleiterInnen wird das Erlebte gemeinsam von außen betrachtet und gespiegelt. Vieles wird dadurch auf neue Weise deutlich. Das Erfahrene und Gewonnene kann so in Dein persönliches Leben leichter integrierbar werden.

 VisionssucheAus einer Visionssuche/Vision Quest gehen wir nicht nur persönlich reich beschenkt hervor, sondern wir bringen auch immer  Gaben für die  menschliche Gemeinschaft mit.

 Visionssuche  ist ein tief reichendes Ritual, um unsere Persönlichkeit, uns als Menschen an der Schwelle eines Lebensübergangs weiter zu entwickeln.

Und es ist gleichzeitig eiitual, das die Gemeinschaft  stärkt.

Visionssuche ist ein Übergangsritus für Jugendliche ebenso wie für Erwachsene bis ins hohe Alter.

Das generationsübergreifende Miteinander auf einer Visionssuche ist sehr fruchtbar und öffnet den Blick für einander. 

 

 

 Visionssuche für Männer, Frauen und Jugendliche

1. - 10. Juni 2012

Vortreffen 5.Mai 10h -18h, Nachtreffen Oktober 

Schwarzwald / Breitnau, mit Hannah K. Kalcher & Johannes Heine

Kosten:  Seminar: 570 € -980 € nach eigenem Ermessen, Organisationskosten: (Verpflegung, Übernachtung u.a.): 250 € feststehend 

Anreise: Selbst

Unterkunft: als Basislager steht uns ein einfacher kleiner Bergbauernhof zur Verfügung, ohne Strom und anderen Komfort.

Wir beginnen mit einer Vorbereitungszeit ( 3Tage) eine intensive, innere und auch praktische Vorbereitung, mit uns in der Gruppe.

In diesen Tagen außerhalb unseres gewohnten, gesellschaftlichen Umfeldes, begleiten wir dich darin,deine  Absicht weitergehend zu klären - wofür willst du mehrere Tage alleine und fastend hinaus gehen in die Natur? Es wird Raum für  Rückschau, Innenschau und Standortbestimmung gegeben.

Die Solozeit, auch Schwellenzeit, sind die darauf folgend drei Tage und drei Nächte alleine, ohne  Behausung, ohne Nahrung in der Natur.                             Wir  Begleiter sind im Basislager weiterhin und  besondersfür Notfälle jeder Zeit erreichbar  und hüten das Feld .

Von dem Erleben aus in dieser Schwellenzeit zu erzählen, gibt es nach der Rückkehr im  Kreis genügend Zeit.

In der Nachbereitungszeit ( 3 Tage) werden Freude, Erkentnisse und auch manchmal Tränen  miteinander geteilt und jede/r Einzelne  wird in seinen Qualitäten, Fähigkeiten und Potentialen gespiegelt und  bestärkt .

In dieser Zeit des großen Wandels  ist es so wertvoll und  auch drängend, Altes nicht mehr Gültiges  hinter uns lassen  zu können und uns verstärkt der Aufgabe, unserer Kraft zu wachsen und unserem Platz in der Welt zuwenden können, der uns entspricht, um das Leben  mit unserem, echten, wahrhaftigen Menschsein zu bereichern.

Wir freuen uns darauf, dich kennen zu lernen und dir unsere Begleitung anbieten zu dürfen

Hannah K. Kalcher & Johannes Heine

 

 

                                              Frauen Visionssuche 

31. August - 9. September 2012

Vortreffen: 21.Juli 2012, 10h - 18h, Nachtreffen 24. November 2012, 10h - 18h

Schwarzwald / Breitnau, mit  HannahK. Kalcher & Ute Maria Heilmann 

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Drei Tage und drei Nächte

Alleine, fastend in der Natur sein.

Diese Zeit ganz mir selbst widmen.

Mich  selber nähren, achten und spüren.

Geschützt eintauchen in die äußere Natur, um meine innere Natur zu erforschen.

Meiner inneren Wahrheit lauschen um diese Wahrheit naturverbunden zu  leben.

Liebe Frauen,

durch unser eigenes Sein und Werden fühlen wir uns in diesem Jahr besonders gerufen wieder eine Frauenvisionssuche anzubieten, und diese ganz unserem  Frau Sein im großen Wandel zu widmen.

Kosten: Seminar: 570 € -980 € nach eigenem Ermessen, Organisationskosten (Verpflegung, Übernachtung u.a.): 250 € feststehend 

Anreise: Selbst

Unterkunft: als Basislager steht uns ein einfacher kleiner Bergbauernhof zur Verfügung, ohne Strom und anderen Komfort.

Es gibt in der Vorbereitungszeit ( 3Tage) eine intensive innere und auch praktische Vorbereitung, mit uns und im Kreis der Frauen.

In dieser mehrtägigen Vorbereitungszeit, außerhalb unseres gewohnten gesellschaftlichen Umfeldes, begleiten wir dich deine Absicht noch klarer zu spüren, wofür willst du mehrere Tage alleine und fastend hinaus gehen in die Natur. Es wird Raum für Innenschau, Rückschau und Standortbestimmung gegeben und darin begleiten wir jede Frau einfühlsam und individuell

Die Solozeit ( auch Schwellenzeit ) das sind  drei Tage und drei Nächte alleine, ohne Haus und ohne Nahrung in der Natur, während wir im Basislager rund um die Uhr erreichbar sind und das Feld hüten.

Die Erlebnisse aus dieser Schwellenzeit werden wir nach der Rückkehr im  Kreis der Frauen hören und teilen.

In dieser Nachbereitungszeit ( 3 Tage) werden Freude, Einsichten und auch manchmal Tränen  miteinander geteilt und jede einzelne Frau wird in ihrer Schönheit in ihrer Kraft, in ihrem „Frau Sein" bestärkt und gefeiert.

Wir freuen uns darauf, dich zu begleiten und  den Tanz der Göttinnen mit dir  zu tanzen!!!

Den Tanz der wilden, freien Frau, den Tanz der liebenden, mitfühlenden Frau , den Tanz der strahlenden Frau, der mutigen Frau ,der kraftvollen, der haltenden, der stillen, der leuchtenden, der feurigen....... .

Uns Frauen ruft in dieser Zeit des großen Wandels  verstärkt die Aufgabe, in unsere Kraft zu wachsen und unseren Platz einzunehmen  um das Leben mit einer neuen, echten, wahrhaftigen Weiblichkeit zu beschenken.

Auf das die Erde und alle Lebewesen unter unserem Schutz, den Weg in eine lebendige, das Leben achtende und ehrende Zukunft  geht.


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